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KUNZE–PREIS–REDE

von Utz Rachowski

Gebeten, anlässlich der erstmaligen Verleihung des Reiner–Kunze–Preises einige Worte zu finden, mit denen ich mein Verhältnis zum Namensgeber dieses Preises beschreiben könnte, beschränke ich mich auf einige wenige Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen mit Reiner Kunze, weitab möglichst von dem, was man gemeinhin „Literatur“ nennt und schon nicht mehr auch nur in „Versuchter Nähe“, wie Hans–Joachim Schädlich es bezeichnen könnte, zum sogenannten „Literaturbetrieb“. Kürzer gesagt, will ich etwas erzählen, allerdings in indirekter Weise, vom Menschen Reiner Kunze und meinem Verhältnis zu ihm, und nur an den Rändern tauchen wir vielleicht gemeinsam auf auch als Schriftsteller und haben durch unser Verhalten gegenüber dem Leben, im Leben dann auch ein „Verhältnis“ als Schreibende zueinander, nach dem hier gefragt wurde.


VIER BILDER ZU REINER KUNZE


Erstes Bild: Die Reise einer alten Dame

Im späten Herbst 1979 begab sich eine Rentnerin aus Reichenbach im Vogtland auf Verwandtenbesuch nach Hessen, sie benutzte den sogenannten „Interzonen–Zug“ von Warschau nach Frankfurt am Main, der am Nachmittag jeden Tages wie selbstverständlich auch in Reichenbach im Vogtland hielt. Weitab vom heutigen Maien–Sonntag und zurück in eine andere Zeit, „Im traurigen Monat November war’s / Die Tage wurden trüber, / Der Wind riß von den Bäumen das Laub, / Da reist sie nach Deutschland hinüber…“, bin ich versucht zu sagen. — Aber das wusste ich nicht, kannte nur Heines Eingang zum „Wintermärchen“ , und das Einfärben der Blätter an den Bäumen hatte ich in diesem Herbst 1979 nicht mehr sehen können und miterleben, denn ich saß seit meiner Verhaftung an einem frühen sonnigen Oktobertag in einer Einzelzelle mit Glasziegel–Fenstern des Stasi–Untersuchungsgefängnisses Karl–Marx–Stadt und wartete auf das täglich mehrstündige Verhör.

Die mit der Mutter meiner Schwägerin befreundete Rentnerin aber kam an diesem Tag im November gut über die innerdeutsche Grenze bei Eisenach, nur wenig kontrolliert von den mit Bauchläden und Fahndungsbuch durch den Zug patrouillierenden Uniformierten, die auch nicht versäumt hatten, wie immer, ihre Schäferhunde über die gesamte Länge des Zuges unter den Waggons entlangzuschicken. — Und doch war es geschehen, daß dem Gesicht der Rentnerin und besonders den Wangen während der Kontrolle ihres Ausweis–Dokuments eine leichte Röte angeflogen war, über deren Ursache sie sich in vollem Bewusstsein befand, nicht etwa Scham, zu schämen hatten sich in diesen Zeiten, die es nicht taten, sondern nacktes Erschrecken, keineswegs aber Angst, war in diesem Moment über ihren Mut gekommen.

Vielleicht dämpfte, so hoffe ich noch immer, ihren jetzt leicht beschleunigten Herzschlag zumindest optisch ein wenig, und daher für die Uniformierten unsichtbar, gerade der in ihrem Mantel eingenähte Brief, den sie mutig aus den Händen meiner Verwandtschaft an sich und schließlich mit auf ihre Reise genommen hatte. Über diese Grenze. Auf dem Umschlag war ausgewiesen als Adressat: Herr Reiner Kunze — über S. Fischer Verlag — Frankfurt am Main. In Hessen bei ihrer Verwandtschaft angekommen, klebte die Rentnerin auf den, nun aus dem Futter ihres Mantels herausgetrennten Brief, eine Marke, ohne sich vielleicht um deren Motiv weiter zu kümmern, und schickte ihn auf seinen, den ihm bestimmten Weg. Der Brief erreichte seinen Adressaten, und der Dichter Reiner Kunze erfuhr, daß ich im Gefängnis saß unter dem Vorwurf der „staatsfeindlichen Hetze“, wegen meiner Gedichte.

Viele Male fuhr Reiner Kunze damals dann mit dem Nachtzug den langen Weg von Passau nach Bonn, um mit beginnendem Tag dort beizutragen innerhalb einer Kommission, deren Vorsitzender zu dieser Zeit gerade Helmuth Kohl war, die politische Häftlinge der DDR auf eine Liste für Verhandlungen setzte, um deren „Freikauf“ zu erreichen. — „Sie sind der Dreiundsiebzigste, den wir raushaben!“, schrieb mir Reiner Kunze später in seinem ersten Brief, als ich nach einem Jahr und zwei Monaten in den Gefängnissen von Karl–Marx–Stadt und Cottbus endlich nach Westberlin gelangt war.


Zweites Bild: DIE HOLZBANK AM RANDE DER STADT

Anderthalb Jahrzehnte später, 1994, rief mich das Bayerische Fernsehen an, die Dokumentarfilm–Regisseurin Siegrid Esslinger, und fragte an, ob ich nicht als Interview–Partner an einen Film über Reiner Kunze mitwirken wolle und könne, den die ARD die Absicht hätte zu drehen.

Ich kannte Reiner Kunze und seine Gattin seit Weihnachten 1974 persönlich, also seit 20 Jahren, seit ich ihm damals in einem Dezember während eines kurzen Urlaubs einige Materialien zu meinem „Rausschmiß“, meiner Relegation von der Oberschule, von Reichenbach nach Greiz brachte, die er später für sein großes Buch „Die wunderbaren Jahre“ verwenden sollte. Ein für mich unvergessliches Wunder stellte sich jedoch damals bereits während unserer Zusammenarbeit ein, als mir während des Gesprächs seine Gattin, Elisabeth Kunze, wahrhaftig einen Jasmin–Tee servierte. — So sagte ich jetzt natürlich dem Fernsehen sofort zu und fuhr einige Tage später von Reichenbach im Vogtland die wenigen, die neun Kilometer, nach Greiz in Thüringen, so, wie ich es immer getan hatte.

Das Interview gab ich im Hof des großen gelben Postgebäudes in der unmittelbaren Nähe des Greizer Bahnhofes, und ich sah in meinem hellblauen Sommerhemd schon fast wie ein von Reiner Kunze selbst erträumter Briefträger aus. Einige am Film ebenfalls beteiligte Menschen aus Greiz gingen dort umher mit aufgeschlagenen Briefmarken–Alben, eine Frau, natürlich Verehrerin Kunzes, zeigte mir ihr Album, die Doppelseite vor allem mit Schmetterlingsmarken, und verwies auf Texte des Dichters wie etwa die „21 variationen über das thema ‚die post’“, die ich, natürlich, so gut wie auswendig kannte.

Ich gab vor der Kamera einige gewollt „kernige“ Sätze, möglichst schlagende, von mir, wobei mir derjenige meiner Gedanken heute noch am treffendsten in der Erinnerung wieder erscheint, Reiner Kunze hätte, im Gegenteil ganz zu den Absichten des Staates ihm gegenüber, sagte ich, eingelöst in einmaliger Weise, was die DDR als Programm von ihren Schriftstellern stetig und lauthals einforderte. Reiner Kunze, sagte ich, hat wie kein anderer, beinahe im umgekehrten Sinne, auf gegensätzlichen Wegen und höchst unfreiwillig im Sinne der Doktrin, dies erfüllt: ein wirklicher Volksdichter zu sein. —

Ich war damit zufrieden, die Regisseurin Siegrid Esslinger schien es auch, und ich fuhr wieder nach Reichenbach, die neun Kilometer nach Hause.

Als der Film „Der Schriftsteller Reiner Kunze“ dann im Herbst des Jahres in der fertigen Endfassung über den Bildschirm ging, sah ich während eines nachgezeichneten Rundganges Reiner Kunzes auf den Wegen seiner Kindheit und frühen Jugend in der Stadt Oelsnitz im Erzgebirge, den Dichter sitzen auf einer Bank am Rande dieser Stadt. Gefragt, ob er noch mitkommen wolle auf den Berg gegenüber, zur Burg Hoheneck, die nichts anderes war als ein berüchtigtes Gefängnis für Frauen, wo auch Räuberinnen und Mörderinnen zusammen mit politisch inhaftierten Gefangenen zu DDR–Zeiten einsaßen, sagte er „nein“, „eher nicht“, es „reiche ihm all dies hier schon“, und meinte wohl die gesamte Bürde, die auf seinem Leben lag, das begonnen hatte in dieser Stadt.

Ich, der beigetragen hatte zu diesem Film mit kernig–schlagenden Worten, einigermaßen sicher meiner selbst und der Wirkung meiner Worte, war verwundert und staunte für einen kurzen Moment: Reiner Kunze nahm sich, auf einer Bank am Rande seiner Geburtsstadt verweilend, die Freiheit zum Eingeständnis einer Müdigkeit, der ureigenen seinen.


Drittes Bild: Der leere Platz

Ein nachgetragenes Gedicht, auf Grund dessen (und wegen vier weiteren Gedichten) ich im Herbst 1979 inhaftiert und zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Man sollte zu diesem natürlich unbedingt auch Reiner Kunzes Gedicht „Einladung zu einer Tasse Jasmintee“ kennen, von dem es ausgeht und dem es geschuldet ist — als mögliche Antwort eines Menschen, der diese Einladung in jungen Jahren angenommen hat:

THÜRINGISCHE LEGENDE

für Reiner Kunze

Einen hat man
vertrieben.
Dem zog der Jasmin nach.

Er ließ aber noch stehen
ein Glas Tee aus Schweigen
das keiner mehr Zeit fand
auszutrinken
bevor es bitter war.

(geschrieben im Mai 1977, wenige Tage nach der Ausbürgerung der Familie Kunze aus der DDR und aus Greiz…)


Viertes Bild: Die freien Plätze

(dieses Bild widme ich dem gemeinsamen Freund von Reiner Kunze und mir, Jürgen Fuchs, der an einem solch sonnigen Maisonntag wie heute vor acht Jahren verstorben ist) Um ein freier Autor zu sein, bin ich jetzt schon im fünften Jahr angestellt mit einem Werkvertrag bei einer Behörde, die sich nennt Sächsischer Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. In deren Auftrag bin ich vom Spätsommer bis in den Winter hinein unterwegs als Bürgerberater für Opfer des Regimes der ehemaligen DDR, deren ideologischer Basis, der Einheits–Partei, der SED, und deren „Schild und Schwert“, des Staatssicherheitsdienstes, der „Stasi“. Es kommen also zu meinen Sprechstunden in die Rathäuser und Landratsämter der Städte Sachsens ehemals beruflich Verfolgte und politisch Gemaßregelte oder solche, die durch einen rechtsstaatswidrigen Verwaltungsakt zu Zeiten der DDR geschädigt wurden, man denke hierbei an politisch motivierte Enteignungen, und es sprechen vor in Vielzahl ehemalige politische Häftlinge, Menschen, die ihrer Überzeugungen wegen ins Gefängnis kamen . Man schätzt deren Zahl in vierzig Jahren DDR auf eine Viertel Million Menschen, von denen etwa einhunderttausend noch am Leben sind. —

In Kamenz zum Beispiel kam ein großer wuchtiger Mann zu mir ins Landratsamt, ich tippte sofort auf einen Bauern, dicke braune Cord–Hosen und ein Holzfällerhemd, breite Hosenträger darüber, er blieb gleich noch in der Tür stehen und fragte: „Sind Sie noch von früher wie alle hier, oder kann man offen sprechen?“. Schöner Klartext, denke ich… Und im Rathaus in Niesky stellte sich ein Ehepaar zur Sprechstunde bei mir ein, bei dem sich herausstellte, daß der Mann erst in der Nacht vor diesem Termin, seiner Frau erzählt hatte, daß er, bevor sie sich kennenlernten, noch als junger Mann, einst politisch inhaftiert war. Auffallend bei vielen, den meisten Vorsprechenden, anfangs deren ungebrochener, ja unverwüstlicher Glaube, daß ihnen Recht geschehen werde in der heutigen Zeit, jetzt, an diesem Tag, da sie zu mir gekommen sind. Daß es an dem für die Mehrzahl nicht so ist, daß auch ich ihnen nur ein paar wenige Wege weisen kann, oft gerade nur diese, wie sich bei weiterem Gespräch herausstellt, die sie aus eigenen Kräften schon gegangen sind und oft erfolglos, weist, um es zusammengefasst zu sagen, hin auf die Ohnmacht, ja die Unmöglichkeit, für ein sogenanntes rechtsstaatliches System, die juristischen und schon gar nicht die menschlichen Folgen einer Diktatur aufzuarbeiten, mitunter nicht einmal zu mildern.

So sprechen die in diesen Tagen anlässlich der beabsichtigten Einführung einer Ehrenpension für ehemalige politische Häftlinge der DDR bekannt gewordenen Zahlen eine fatale Sprache: Die Regelung betrifft lediglich sozial bedürftige Menschen unter ihnen, und die Opferrente wird nur bei etwa 16 Tausend von ihnen wirklich ankommen. Das wird etwa 48 Millionen Euro kosten, während allein im Jahr 2006 (laut Angaben des Arbeitsministeriums) für die Systemträger der untergegangenen Diktatur rund vier Milliarden Euro, davon allein 1,6 Milliarden für ehemalige Angehörige der Stasi, des Zoll, der „Volksarmee“ und der „Volkspolizei“ an Versorgungs– und Rentenleistungen erbracht wurden.

Dies ist, so denke ich, die direkte Folge einer nach 1990 sehr bewusst verfolgten „Burgfrieden–Politik“, die, um etwaigen sozialen Spannungen in den „Gründerjahren“ der neuen Bundesrepublik zu vermeiden, vor allem um die ehemaligen Eliten des alten Systems besorgt schien, und in der Folge–Zeit wie nebenbei alle ihre vorher gegeben und möglichen Zeichen gegenüber den Millionen von Menschen, die von diesem System versklavt, gedemütigt und verfolgt wurden, eben nicht in Wirklichkeit zu übersetzen. Und dabei, gewollt oder nicht, eine seit dem 19. Jahrhundert klar erkennbare Traditionslinie deutscher Politik fortsetzte, daß eben das Eintreten des einzelnen Bürgers mit seinem Leben und seiner Gesundheit, mit seinem Verzicht auf Karriere und auch dem Festhalten an seinem Glauben, in Deutschland wiederum bestraft wird, als, wie so sehr erhofft, sozial anerkannt, und das zur unbeschreiblichen Enttäuschung weiter Bevölkerungsteile, die sich von nun an betrogen fühlen von einer Gesellschaft und einem Staat, der sich über Jahrzehnte hinweg, als Gegenbild der real existierenden Diktatur, als Bewahrer der so dringlich vermissten Grundrechte in ihren Köpfen verankert hatte.

Der verinnerlichte Glaube und das folgerichtige Eintreten für diese Rechte, der staatsbürgerliche Mut des Einzelnen, und das über Jahrhunderte darauf aufbauende Vertrauen auf den erwiesenen und gelebten Erfolg eines zivilen Ungehorsams und des Menschenrechts auf gewaltfreien Widerstand sind nach 17 Jahren dieser Politik eines neuen wiedervereinten Deutschland tiefer verschüttet als je zu Zeiten einer DDR, eines sogenannten „3. Reiches“, einer Weimarer Republik und eines deutschen Kaiserreiches. — Ich fürchte sehr, die mutigen Rentner von morgen, gebeten rettende Briefe zu überbringen, werden ausbleiben.

Ich habe in den letzten Jahren in meinen Bürgerberatungen mit etwa 5000 betroffenen Bürgern allein nur in Sachsen gesprochen. Dabei fiel mir eine Personengruppe auf, Menschen, die, so erscheint es mir, eine besondere Haltung bewahren konnten, einen natürlichen Gestus innehatten und aufrechterhielten, wenn sie bei mir vorsprachen. Sie wußten offensichtlich schon, daß sie nichts zu erwarten hatten, hoffend auf nichts, schon gar nicht, wenn es „von oben kommt“. Sie nämlich hatten und haben allesamt ein anderes „Oben“. Es waren dies gläubige Menschen, die gleich zu Beginn unseres Gespräches darauf beharrten, daß sie keineswegs hofften, irgendwie irdisch „belohnt“ zu werden für zerstörtes Leben, mühsamste Um– und Irrwege und das für sie ausgefallene Glück.

Sie kamen meistens am späten Nachmittag zu mir, hatten die Arbeitskleidung noch übergezogen und brachten die Spuren ihrer Arbeit an den Händen mit. Manche hatten erst kurz noch ihre Tiere versorgt und entschuldigten sich bei mir für ihr spätes Kommen. Sie sagten mir, daß sie gar nicht erst versucht hatten, damals in alten Zeiten, Teil des Systems zu werden, Abitur zu machen, eine Karriere anzustreben. Fragten meistens auch kaum für sich selbst nach, eher nach Möglichkeiten einer Rehabilitierung für ihre Kinder, für Bekannte, wollten nur mal sehen, wie ihre Position, ihr Wert, ihr moralisches Gewicht zu Buche schlüge in so einer Sprechstunde für SED–Opfer, in der ihnen der Staat in Gestalt meiner Person gegenüber sitzt, in den alten angst–kontaminierten Gebäuden der Landratsämter und Rathäuser Sachsens. Aufgrund der juristischen Lage, den bestehenden Gesetzen, jedem einzelnen von diesen Menschen musste ich Auskunft und damit sein Recht geben: Sie haben vom irdischen „Oben“ fast nichts zu erwarten. — Manchmal, an Tagen, an denen bei mir noch Kraft übrig ist, gebe ich ihnen ein Trostwort mit auf ihre Wege, von denen meine Dienstvorschriften nichts wissen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Elisabeth Kunze, lieber Reiner Kunze und die anwesenden Freunde, lassen Sie uns an diesem Mai–Sonntag ein wenig ausruhen, ein wenig auch die Müdigkeit miteinander teilen, wenn Sie von ihr aus gleichem Grunde betroffen sein sollten.

Ein wenig am Rande seiner jeweiligen Geburtsstadt zu sitzen auf einer Bank aus gutem erzgebirgischen Holz, das den Menschen lange Zeit im Leben trägt, an einem Sonntag im Mai und mit guten Gründen, ist sehr klug, denke ich.

— Reiner Kunze nun auch zitierend, doch auf ihn selbst zurück reflektiert, ergibt sich für mich, verwandelt, seine Frage an ein Auditorium, das einst in ihm Georg Büchner ehrte: Habe ich an Reiner Kunze vorbei gesprochen? Ich danke Ihnen.

© by Utz Rachowski (März — Mai 2007)

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