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P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

Cornelius Schnauber

Cornelius Schnauber wurde am 18. 4. 1939 in Freital bei Dresden geboren. Er ist Gründer und Direktor des Max Kade Institutes for Austrian–German–Swiss Studies sowie Associate Professor of German an der University of Southern California in Los Angeles. Seit 1992 wirkt er außerdem als German Diction Coach an der Los Angeles Opera (Generaldirektor Placido Domingo) und ist bereits langjähriger Berater für Fernsehstationen und Filmproduktionen in Hollywood.

Bücher (Auswahl): Wie Hitler sprach und schrieb (1972), Pragmatischer Humanismus (1979), Fritz Lang in Hollywood (1986), Deine Träume – mein Gedicht. Eugen Gomringer und die konkrete Poesie (1989), Spaziergänge durch das Hollywood der Emigranten (1992;2. Aufl. 2001: englisch 1997), Placido Domingo (1994, 1995; englisch 1997), Deutschsprachige Künstler in Hollywood (deutsch und englisch 1996), Die Hausmanns. Eine Hollywood Chronik (Roman, 1998), Wo ist dein Silber? Roman einer sächsischen Jüdin (Roman, 2001), Der Mord bei der Kartause. Eine Kriminalgeschichte zwischen Erzgebirge und Spessart (Roman, 2001). Mehrere bereits uraufgeführte Theaterstücke und Lyrik.

Cornelius Schnauber ist zudem Herausgeber und Kommentator von Fritz Lang und Billy Wilder Filmtexten und schrieb zahlreiche wissenschaftliche Artikel sowie Essays über Literatur und Prosodik (sprecherische Ausdrucksgestaltung), Musiktheorie, NS–Zeit, Konkrete Kunst und Poesie, Exil–Autoren und Filmkünstler in Hollywood sowie über die Gegenwartsliteratur der Schweiz und Österreichs. Er wirkte mehrere Jahre als Mitarbeiter der Deutschen Welle und des Bayerischen Rundfunks sowie als Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 1973 organisiert Cornelius Schnauber internationale Veranstaltungen, Seminare und “workshops” mit prominenten Schriftstellern, Politikern, Musikern, Filmkünstlern der deutschsprachigen Länder und der US in Los Angeles.

Seit 1999 organisiert Cornelius Schnauber zusätzlich Ausstellungen sowie künstlerische und akademische Veranstaltungen in Dresden (oder ist deren Mitglied), um die Beziehungen zwischen Sachsen und Los Angeles zu vertiefen und war für mehrere Jahre die Verbindungsperson zwischen der SHOAH Foundation, Los Angeles, und der sächsischen Landesregierung. Er ist Mitbegründer und Co–Chairman des German–Jewish Dialogues in Los Angeles.

Auszeichnungen: "Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland" (1986), “The Federal Republic of Germany Friendship Award” (1983), „Konrad Adenauer Medaille“ (1990), "Goldenes Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich" (1979), “Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland” (2002), Resolution Cornelius Schnauber awarded by the Los Angeles City Council “for his contribution to the understanding of the cultural heritage of the City of Los Angeles and the longstanding history of friendship between Berlin and Los Angeles,” (2003), Ehrenbürger der großen Kreisstadt Freital in Sachsen.

1. Empfänger des „Liftime Achievement Award“ der “American Association of Teachers of German”, (2003).

Mitglied des P.E.N. Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und wichtiger internationaler Organisationen.

Weitere Informationen über Cornelius Schnauber finden Sie hier:

Cornelius Schnaubers Homepage bei der University of California

Ein Beitrag im Magazin der University of California

Pressemitteilung anläßlich der Übergabe des Cornelius–Schnauber–Archivs an die Berliner Akademie der Künste.

Website des CBS–Films "Rise of Evil", bei dem Cornelius Schnauber als Historical Consultant mitwirkte.

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