P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland
Immer mit der Ruhe:
Mein Freund Stan, Sir Salman
und ein Schnupperbesuch in London
Mein Freund Stan lebt seit seiner Pensionierung vor vier Jahren auf einem Eiland im Puget Sound, wo der Pazifik
zwischen Seattle im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington und Vancouver in der kanadischen Provinz British
Columbia Inseln und Halbinseln von verführerisch herber Schönheit umspült. Jahrzehntelang unterrichtete Stan
an einer Universität im Staat New York, ein liebenswürdig enthusiastischer Literaturwissenschaftler und liberaler
Atheist jüdischer Herkunft, der in den Sechzigern gegen Rassismus und in den Siebzigern gegen den Vietnamkrieg
auf die Straße ging, in den Achtzigern gegen die “Reagan Revolution” wetterte, in den Neunzigern Bill Clinton
feurig gegen seine republikanischen Widersacher verteidigte und Anfang des dritten Millenniums unserer
Zeitrechnung den Wahlbetrug der Bushies verfluchte — in den Augen mancher Kurzdenker also ein typischer
Vertreter der akademischen Elite. Wir kennen uns seit über zwei Jahrzehnten, und jedesmal, wenn wir uns treffen,
geraten wir zum Augenverdrehen unserer Ehefrauen in eine politische Diskussionsekstase — wenn man eifrige
gegenseitige Argumentationsbestätigung überhaupt als Diskussion bezeichnen kann.
Im März dieses Jahres sahen wir uns erstmals seit einiger Zeit bei einer Konferenz in Atlanta wieder, und schon
ging es los wie immer. Stans Frau Judith, als Literaturkritikerin bekannter denn mit ihrem eigenen literarischen
Werk, und meine Frau verdrehten schon bald altgewohnt die Augen, schoben ihre Stühle aus dem Umkreis unserer
Lautstärke und steckten ernst die Köpfe zusammen, um sich — wie ich später erfuhr — den Meriten in
letzter Zeit erschienener Lyrikbände zu widmen, während Stan und ich fast wie aus einem Mund — ich kann
mich nicht erinnern, wer mit dem Thema angefangen hatte, wahrscheinlich wir beide gleichzeitig, so lag es in
der Luft — gegen die Islamistengefahren wetterten. Die Argumente, obwohl zunächst alle in dieselbe
Richtung gezielt, wurden dennoch immer scharfzüngiger — was bewies, daß man nicht unbedingt einen
Debattenwidersacher braucht, um seine Denkwütigkeit zum Kochen zu bringen. Die einzige Meinungsverschiedenheit
kam auf, als Stan zu meiner Überraschung ein paar gute Haare an der Bush–Cheney–Staatsmaschinerie
lassen wollte, während für mich bei deren fundamentalistischer Inkompetenz und gefährlicher Trampelei auf
Bürgerrechten jedes Verständnis aufhört. Trotz seiner fast siebzig Jahre gehört Stan immer noch zur Blüte
argumentativer Scharfschützen, und ich mußte mich mächtig anstrengen, ihn heftig genug in seinem Schnellfeuer
zu unterbrechen, um ihm Paroli zu bieten. Gewöhnt an den Komfort, sonst immer so ziemlich einer Meinung zu sein,
schwenkten wir schnell wieder um auf die Gefahren aus dem Mittleren Osten und schossen weiter aus vollem
rhetorischem Rohr auf Achmadingsbums, Hezbollah und Hamas.
In der Folgezeit schickten wir einander zunächst gelegentlich Presseauszüge, in denen wir uns mehr oder weniger
bestätigt fanden. Ich mußte da nicht lange suchen, leitete schlichtweg alles, was in dem Internet–Journalistenblog
www.achgut.de in englischer Sprache erschien oder verlinkt war, an ihn weiter. Das animierte den dankbaren Stan dazu,
selber nach zusätzlichen entsprechenden Veröffentlichungen zu fahnden, und schon bald schien er einen Gutteil seines
abgelegenen Inseldaseins damit zu verbringen, entsprechende Artikel und Blogs und Videos aufzustöbern, Aus den
gelegentlichen Emails wurden bald tägliche, und gelegentlich erschien sein Absendername zwei–, drei–, viermal
am Tag in meiner Inbox. Judith schickte uns eine etwas genervt klingende Email, in der sie uns nur dreiviertel im Scherz
mitteilte, mit ihrem Mann sei kaum noch ein vernünftiges Wort zu reden, seit dem gegenseitigen Bestätigungsrausch mit mir
in Atlanta sei er nur noch von der Islamistenkrise zugange.
In der Tat, Stan schien sich in eine Art Weltuntergangsstimmung zu steigern. Während ich leicht besorgt um seine
geistige Stabilität meine Weitersendungen von "Achgut"–Beiträgen vorsichtig reduzierte und mich nun ein–,
zweisätziger Kommentare enthielt, wie ich sie anfangs gelegentlich beigefügt hatte, begann er sich mit frenetischen
Warnrufen auf die Islamistenbedrohung Europas, ja den bevorstehenden “Death of Europe” zu konzentrieren, und ehe ich
mich’s versah, hatte er sich von den Argumenten einiger besonders einleuchtend klingender Meister der Schwarzmalerei
und selektiven News wie der hannoveranischen Frauenbadetagidiotie und dem ja tatsächlich irrwitzigen und im wahrsten
Sinne des Wortes fürchterlichen Boycottaufruf gegen Israel der britischen “National Union of Journalists” überzeugen
lassen, Europa stünde bereits auf der Kippe des Endgefechts zwischen westlich–demokratischem Laissez–faire
und mörderischer Mullah–Oligarchie.
In den letzten Wochen konzentrierte sich Stan in seiner Googlemanie, den bevorstehenden Untergang des Abendlandes zu
belegen, immer mehr aufs gute alte United Kingdom — wohl, weil ihm als Anglophonem dortige Presseveröffentlichungen
leichter zugänglich sind als die aus Paris oder Berlin. Es schien ihm ausgemachte Sache, daß Londonistan bereits verloren,
die rettungslose Hauptstadt der europäischen Islamokratie sei. Um mich nicht einer Barrage an gutgemeinten Warnungen und
Ratschlägen auszusetzen, verriet ich es ihm deshalb vorsichtigerweise nicht, als ich mich kürzlich auf den Weg dorthin
machte; ich bilde mir meine Meinung am liebsten immer noch selbst.
Trotz vieler Unkenrufe, die aus den von Stan weitergereichten Presseausschnitten tönten, waren in der Schnupperwoche, die
meine Frau und ich gerade in der Siebenodersomillionenstadt verbrachten, bekopftuchte Muselmaninnen eine eher seltene
Ausnahme im Straßen– und U–Bahnbild. Was in den Giftsuppenküchen extremistischer Moscheen und unter verbitterten
Arbeitslosen in den Slums gebräut wird, ist natürlich von der Oberfläche her schwer einzuschätzen — ich hoffe, die
M15–Leute haben da einen besseren Überblick. Ansonsten schien im großen und ganzen alles weiter seinen traditionellen
englischen Trott zu gehen, selbst die Rechtsgelehrten im Temple–Bezirk stolzierten so steif wie eh und je mit Schirm
und Melone einher (ihren Charme kann ich nicht beurteilen). Allerdings kamen mir die Sandwiches auf der Autofähre nach Dover
nicht mehr so erfrischend vor wie bei meiner ersten Englandreise vor fünfundvierzig Jahren; damals entdeckte ich zu meiner
Überraschung, daß Gurkenscheibchen auf schlabbrigem Weißbrot eine Delikatesse sind, und zudem schmeckten mir als einzigem
in unserer Kölner Austauschschülergruppe die Frühstückswürstchen in der Jugendherberge am Piccadilly Circus in all ihrer
mehligen Konsistenz besonders gut.
Früher besuchte ich öfters London — das letztemal vor acht Jahren, als meine Frau, unsere Tochter und ich drei Wochen
lang täglich von unserer Hotelsuite am Trafalgar Square über die Fußbrücke zur South Bank wanderten, während ein
Theaterstück meiner Frau am Royal National Theatre seine europäische Erstaufführung erwartete. Das war natürlich vor den
Massenmorden im Namen Mohammeds vom Juli 2005 und dem geplanten islamistischen Kunstdüngerbombenanschlag im vorigen Jahr,
aber auch damals war man aus Angst vor unberechenbaren Fanatikern immer ein bißchen auf dem Sprung: Würde die IRA mal
wieder irgendwo in der Stadt ihr Dynamit hochgehen lassen? Terror ist Terror, egal ob unter christlichen oder islamischen
oder sonstwelchen Vorzeichen, und um die Aufgabe, die Irren jedweder Couleur einigermaßen in Schach zu halten, beneide
ich die Ordnungshüter nicht, vor allem nicht in so einem gewaltigen und schwer übersichtlichen Tiegel wie London, wo
einiges an Treibgut aus aller Welt dem Einschmelzen über Generationen hinweg gewalttätig widerstrebt und wo sich manch
selbstsüchtiger, durch arrogante und intolerante Passagen des Koran motivierter Geisteskrüppel erdreistet, von der
Eingeborenenkultur Unterwürfigkeit unter seine religionskranke, vom grünen Star verschleierte Perspektive der Welt
und mitmenschlicher Beziehungen zu verlangen.
Aber wie gesagt, das Londoner Straßenbild ähnelt dem von Teheran oder Kabul oder Islamabad (von Baghdad zu schweigen)
eigentlich nicht, außer dem allgemeinen Verkehrsgewühl natürlich; jedoch geht es auch darin im großen und ganzen immer
noch recht gentleman— bzw. gentlelady—like zu. Von unserem Flat im Westend fuhren wir mal mit unserem
Mietauto, mal mit U—Bahn und Bus auch in entlegenere Stadtteile, wo sich brasilianische Restaurants mit arabischen
Gemüsehändlern und Thai—Teestuben abwechseln und in den Wohnstraßen halbwegs schmucke Reihenhäuser ihren Bewohnern
aller Hautfarben einen gemeinsamen Nenner bieten. (Zugegeben: Aufs Wagnis eines Slumbesuchs hatten wir keinen Bock.)
Inspiriert von der jüngsten Aufwallung an Anglohistorie bei uns zuhause in Virginia, wo letzten Monat das vierhundertste
Jubiläum des englischen Kolonialismus auf amerikanischem Boden begangen wurde, besuchten wir mit Windsor Castle die
Wochenenddatsche der Queen (da hätten wir gern einen Tee mit ihr getrunken, auch wenn wir kürzlich erst auf unserer
Seite des Atlantik einen Empfang mit ihr verschmäht hatten), und in Brighton bewunderten wir den herrlich zwischen
Kitsch und Kunst vaszillierenden Geschmack ihres Vorfahren, des Königs George IV. (1762 — 1830, Sohn von Mad
King George III.), der als Prince of Wales ein einfaches Landhaus in ein orientalisch inspiriertes Märchenschloß
verwandelt hatte — eine fürstliche Tausendundeine–Nacht–Transposition in dieses kühle südenglische
Seebad. George IV. war zwar nicht klinisch verrückt wie sein Vater, aber als grandioser Poseur und begnadeter
Geldverschwender zeigte er bedenkliche Züge der Grenzenlosigkeit. Allerdings bescherte er mit seinen Exzessen
seinen Nachfahren nicht nur den Brighton Pavillion, sondern auch Windsor Castle und Buckingham Palace. Seine
Ausschweifungen stifteten mutige zeitgenössische Karikaturisten wie George Cruikshank zu Orgien zeichnerischen
Spotts an. (Erstaunlich, was es damals bereits trotz staatlicher Zensur an Pressefreiheit einer Sensationspresse
gab, wenn es sich um Kritik am Königshaus handelte! Dabei war der Hohn, den Cruikshank mit spitzer Feder auf
sein Staatsoberhaupt häufte, vergleichsweise wesentlich schärfer als die Mohammed–Karikaturen im dänischen
Jyllands–Posten, die voriges Jahr moslemische Multituden in wütende Raserei versetzten und westliche Feiglinge
zu einer beschämenden Schau an Kotau vor den Religionsfanatikern inspirierten.)
Das Überdiesträngeschlagen aristokratischer Häupter hat auf der britannischen Insel eine lange Tradition und liefert
dem Volk einen anscheinend unversiegbaren Jungbrunnen an Unterhaltung. Einfache Politiker mit ihren langweiligen
Liebschaften und dumpfen Korruptionsaffären können da nicht mithalten. Empfand ich früher in linkspuritanischer
Jugendbewegtheit das Konzept der Monarchie als eine Beleidigung des gesunden Menschenverstands, finde ich heute, daß
die Briten sich ob der Fortsetzung dieses roten Seidenfadens durch ihre Geschichte glücklich schätzen sollten,
dankbar sein ob des Unterhaltungswerts ihrer repräsentativen Monarchie. Der Mut der Königin, den seit achtzehn
Jahren von Fatwahs bedrohten indischstämmigen Salman Rushdie zum englischen Ritter zu schlagen, setzte zudem noch
vor wenigen Tagen ein hoffnungsträchtiges Zeichen, ein Symbol der Selbstverteidigungsfront gegen morgenländische
Attacken auf auch nicht gerade durch Zuckerlecken errungene abendländische Freiheiten und Menschenrechte. Ich bin
zuversichtlich, daß sich das Vereinigte Königreich nicht von der hirnverbrannten Hysterie der Erpresserachse
Pakistan–Iran einschüchtern läßt.
Hysterie anderer, berechtigterer Art erlebten wir an einem sonnigen Morgen in der Londoner City. Ich bestaunte in der
Tube (auf amerikanisch: Subway) gerade die von gutmütigen Flüchen begleitete Teenager–Grazie mehrerer
kichernder Mädels in Schuluniform, darunter zweier Nackthaariger offensichtlich nahöstlicher Herkunft, da kam der Zug
zwischen Chancery Lane und St. Paul’s abrupt zum Stehen. “Sorry für die Fahrtunterbrechung,” sagte eine ruhige
amplifizierte Männerstimme; am nächsten Bahnhof sei ein verdächtiges Objekt entdeckt worden, es würde von der Polizei
untersucht, man bäte um Geduld. Sofort hörten die Teenager auf mit ihrer lauten Unterhaltung über irgendwelche Boys,
und schnell steigerten sie sich in eine Panik. “Fuck it,” sagte eine von den Nahöstlichen, “ich hab ja gesagt, wir
hätten schon vorher aussteigen und den Bus nehmen sollen.” “Shut up!” schrie eine der Freundinnen. Tatsächlich
verstummten die Schülerinnen alle, guckten auf den Boden, bissen sich nervös die Lippen und blieben bis auf
gelegentliche unterdrückte “Fuck”s ganz still, offenbar gehüllt in eine Aura der Angst, während ältere Londoner
ungerührt (jedenfalls taten sie so) weiter ihre Nasen in die Zeitung steckten. Nach etwa zehn Minuten, in denen es
anfing, im leicht überfüllten Wagen ungemütlich heiß zu werden, wünschte die Lautsprecherstimme endlich gute
Weiterfahrt, der Vorfall sei geklärt, und kurz darauf liefen wir in der St. Paul’s–Station ein.
Aber an diesem Morgen war noch nicht aller Tage Abend. Kaum blinzelten wir ins Tageslicht der Cheapside (unbezahlbar,
so ein Straßenname!), raste mit Tatü–tata eine Ambulanz an uns vorbei. Als wir unseren Weg in die Poultry Street
fortsetzten, riegelten Bobbies gerade vor einem eleganten Bürogebäude mit Herrenbekleidungsladen im Erdgeschoß die
Gegend ab. An einen roten Doppeldeckerbus war eine Leiter gelehnt, mit der Notarzt und Sanitäter der Ambulanz aufs
Busdach kletterten. Erst als sie nach kurzer Zeit eine blaue Plane ausbreiteten und darunter blitzblank geputzte
schwarze Herrenschuhe hervorragten, und als wir beobachteten, wie sich ein Polizeifotograf aus einem Bürofenster
im achten oder neunten Stock lehnte, ging uns ein Licht auf: Ein Businessman war beim selbstmörderischen Todessprung
auf dem gerade unten vorbeihuschenden Busdach gelandet. Ob den Fahrgästen bei dem Knall wohl aus Bombenangst das Herz
in die Hose rutschte, oder nicht nur das Herz...? Während die Zuschauermenge anschwoll, verließen wir die Geflügelstraße
und spazierten in seltsamer existentieller Anspannung zur Themse, wo wir nachdenklich ins London Eye starrten, das
zur Feier des neuen Millenniums errichtete größte Riesenrad der Welt. Nicht weit davon blinkte am Nationaltheater die
Neonanzeige mit einem Spielplanhöhepunkt über den Fluß. Vor acht Jahren, als dort wochenlang der Name meiner Frau
geleuchtet hatte, waren wir von der schwachen Inszenierung ihres Stücks enttäuscht worden. “Wäre doch damals der
Regisseur aus einem Fenster gesprungen”, sagte ich nun nicht gerade gutartig, und wir mußten beide lachen.
Denjenigen, die sich ein differenziertes Bild vom heutigen London machen möchten, empfehle ich den 2000, zur gleichen
Zeit wie das London Eye, erschienenen ersten Roman “White Teeth” (in deutscher Übersetzung unter dem Titel “Zähne zeigen”
erhältlich) der heute einundreißigjährigen Zadie Smith, ein Meisterwerk realistischer Beobachtung und wortgewandter,
oft auch witziger Charakterdarstellung. Zadie Smith, Tochter einer schwarzen Jamaikanerin und eines weißen Engländers,
gelingt es in ihrer über sechshundert Seiten langen literarischen Tour de Force, tiefer in die Komplexitäten
multikultureller Spannungen einzudringen und dabei auch ihren Finger auf die Wunden zu legen, aus denen sich blutdürstiger
islamistischer Wahn nährt, als das der genialste Essayist, Soziologe oder Psychologe könnte. Sie weicht den
erschreckenden Entwicklungen von religiösem Fanatismus und seiner mörderischen Zerstörungswut nicht aus, im Gegenteil,
aber sie macht gleichzeitig Hoffnung, indem sie ihren Personen Vielfalt und Widerstandskraft erlaubt. Nebenbei ist das
ganze ein geniales Puzzle, dessen überraschende Wendungen und Entdeckungen Lesespaß schenken.
So, und jetzt werde ich meinem sich immer aufgeregter in Panikattacken steigernden Freund Stan schreiben, er solle sich mal
ein bißchen Pause vom Googlen bierernster Untergangsprophezeiungen und der Aufregung über die neuesten Frechheiten aus
Teheran und Islamabad gönnen und zur Abwechslung Zadie Smiths Roman lesen. Genau die richtige Medizin für seinen Pessimismus,
finde ich, und nicht nur, weil er von Haus aus Literaturwissenschaftler ist. Denn es wäre zu schade, würde er sich im
Ruhestand auf der idyllischen Insel im Puget Sound seinen Lebensenthusiasmus ganz von den Mullahs und ihren Kohorten
vermiesen lassen.
|