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P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland


CALWER UNSCHÄRFE-RELATION

von Utz Rachowski


here is the deepest secret nobody knows
(here is the root of the root and the bud of the bud
and the sky of the sky of a tree called life; which grows
higher than soul can hope or mind can hide)
and this is the wonder that's keeping the stars apart


(E.E. Cummings)

I


Langsam. Calw. Langsam.

Kam an. Am Bahnhof. Ganz normal. Alles vielleicht wie überall.

Mit einem Zug der Kulturbahn. Als gutes Zeichen. Kam an mit einer Geschwindigkeit, die zu hoch war. Und nicht nur für hier. Und nicht nur für mich. Mit dem Tempo dieser Zeit. Die Geschwindigkeit meines Lebens der letzten Jahre. Das zu hohe Tempo. Für überall.

Hatte im Kopf die Lektüre der Jugend. Der meinen und was davon als Erinnerung blieb an Lektüre: „Die Marmorsäge”. „Der Zyklon”. „Heumond”. Überdeutlich bewahrt. Vielleicht weil es Geschichten waren von Liebe. Und von einem Schüler handelten, der scheitern würde, der von seiner Schule, seinem Seminar, geschmissen werden würde, dem nur noch eine letzte Aus-Zeit gegeben war, Ferien, Besuche. – Das Lesen des Buches „Unterm Rad”, in der Rechten die Badehose, im Handtuch eingewickelt das dünne Reclam-Bändchen, so betrat ich mit sechzehn das Freibad, kurz vor den mündlichen Prüfungen zur mittleren Reife. 10 Tage zuvor das erste Verhör, verhaftet vom Schulhof weg. Ab jetzt wußte ich bescheid auch um meine Aus-Zeit, die mir noch gegeben war.

Aber langsam. Calw. Langsam.

„Gerbersau”.

Das hatte ich vergessen, den Namen, den Hesse ihm gab in seinen Geschichten. Kam aber schon an, mit einer Überzeugung, die meine Erinnerung mich lehrte, daß die Geschichten, die ich mit sechzehn anfing zu lesen, intensiver dann nach dem Rausschmiß aus meiner Schule, noch mehr, als ich, wie Hesse, Lehrling wurde (er war Praktikant für 14 Monate), daß es vielleicht das beste war, von ihm, was ich gelesen hatte. Dies noch unterstützt durch eine kurze Notiz, geschaltet als Präambel, beinahe ein Programm, würde ich sagen, vor eine seiner späten Erzählungen; an diese Zeilen, zumindest deutlich an Hesses Gedankengang, erinnerte ich mich beinahe wörtlich. Diese Warnung nahm ich mir an, noch als ich jung war und mit dem Schreiben gerade erst begonnen hatte:

„Es scheint als müsse ich in meinen späten Tagen nicht nur, wie alle alten Leute, mich wieder den Erinnerungen aus den Kinderjahren zuwenden, sondern als müsse ich auch, zur Strafe gewissermaßen, die fragwürdige Kunst des Erzählens noch einmal mit umgekehrten Vorzeichen ausüben und abbüßen... Und nur sehr langsam und widerwillig kam ich mit den Jahren zur Einsicht, daß meine Art zu leben und meine Art zu erzählen einander nicht entsprachen, daß ich dem guten Erzählen zuliebe die Mehrzahl meiner Erlebnisse und Erfahrungen mehr oder weniger vergewaltigt hatte, und daß ich entweder auf das Erzählen verzichten oder mich entschließen müsse, statt eines guten ein schlechter Erzähler zu werden. Die Versuche dazu, etwa von Demian bis zur Morgenlandfahrt, führten mich dann auch immer mehr aus der guten und schönen Tradition des Erzählens hinaus. Und wenn ich heute irgendein noch so kleines, noch so gut isoliertes Erlebnis aufzuzeichnen versuche, dann rinnt mir alle Kunst unter den Händen weg, und das Erlebte wird auf eine beinahe gespenstische Weise vielstimmig, vieldeutig, kompliziert und undurchsichtig. Ich muß mich darein ergeben, es sind in den letzten Jahrzehnten größere und ältere Werte und Kostbarkeiten als nur die Erzählkunst fragwürdig und zweifelhaft geworden.”

So der Hessesche Eingang in die Erzählung „Unterbrochene Schulstunde” von 1948, kurz nach seinem 70. Geburtstag geschrieben und vierzehn Jahre vor seinem Tod. – Eine Warnung, gegeben wohl an alle Autoren, auch und besonders vielleicht an die jungen, und der ich, wie ich sagen kann, unbedingte und bewußte Folge leistete, ausgenommen die ganz persönlichen Lektüren von „Narziß und Goldmund” sowie des „Steppenwolf”, diese empfand ich keineswegs von Künstlichkeit gezeichnet oder von, dem eigentlichen Erzählen, fremder Absichtlichkeit durchdrungen.

Ich kam an mit dem zu hohen Tempo. Und hatte plötzlich Zeit. Sah den Fluß. Der war grün. Wie die erste Liebe. Und hieß Nagold.

Zehn Tage zuvor war ich über den Gambia-River mit der Fähre gefahren. Vom Senegal, von Dakar kommend und Gambia querend, in den Senegal. Auf dem Weg in den Süden des Landes, ins Rebellengebiet der Casamance. Mit einem Dokumetarfilm, französische Untertitel, das Publikum hunderte Menschen, darunter der senegalesische Geheimdienst und Vertreter der Rebellen. Und es war ein Film über die zweite deutsche Diktatur und deren Auswirkung auf Familien. Meine Familie, meine Mutter, meine zwei Töchter, ich, spielten da mit. Diskussionen über den Sinn von Gewalt bis nach Mitternacht, deren fortgeführtes Weiterleben in den Menschen, denen sie angetan. Emphatische Beteiligung der Einheimischen: endlich Schluß!

Die verminten Wälder, die martialisch aufgerüsteten Militärpatrouillien auf den Lastwagen, zwanzig Soldaten unter grasgrünen Helmen, die eingegrabenen Maschinengewehr-Nester an den Waldwegen, nach innen, dem Dickicht zu gerichtet, die Schüsse in der Nacht noch nach unserem Film, „Siddharta”, „Die Morgenlandfahrt”, in zwei Wochen würde ich bei Hesse sein, wußte ich, als ich müde vors Haus ging und sofort angesprochen wurde von einem jungen Mädchen, ob ich für ein paar Tage eine Freundin suche, ob ich sie einladen würde in die american bar. Ich hatte nicht übel Lust auf alles, auf beides. Aber wie Victor von Scheffel, überwiegend Capri, schon sang, ich erinnere es so: Adieu! Es wär so schön gewesen / Adieu! Es wäre Aids geworden / Adieu! Es sollt nicht sein! Wir rauchten eine Zigarette zusammen unterm Sternenhimmel, die Schüsse zogen weiter westlich, dem Meer zu, das Kreuz des Südens, die Romantik Afrikas fern. Die Flamingos auf den kleinen Inseln des Flusses schliefen auf einem Bein. Es war Ausgangssperre bis acht Uhr.

Der Meisterberg / auf den die begünstigten Meister der Hesse-Stiftung / drei Monate schauen / bei jedem Wetter / die sonnigen Tage / kämpfend am Berg / als einer der vierzig Jahre raucht / zwanzig Zigaretten / den Stadtgarten für / einen sanften Park hält / laut Stadtkarte / ohne Plan / atemlos / einsamer nie als im Februar / den Gipfel / zum ersten Mal / hochschnauft / mühelos dann der Ostweg / mit Herbert / nach Zavelstein / Krokuswiesen / Rötelbachtal / Stubenfelsen / wieder hinab zur Nagold / Bewegungen / Entscheidung Verlaufen Irren / auch hier // Regentage / ehe der Schirm feucht wird / wohin? / die Wollmütze durchnäßt / steht man am Ende / in der Badstraße / am Kaufland / aber das ist es nicht: / gleich wird das Mädchen aus der Spinnerei laufen / wenn der Zyklon beginnt / das ist es / wird sie kommen / danach alles anders sein / grüne Jugend / weggerutscht / vom Wasser haben’s wir gelernt / die Fische an der unteren Brücke werden / wieder beißen / nichts mehr wie voher / alles nur noch normal. Wasser und Fische könnten / nicht unglücklich sein. / Wer weiß / vielleicht.

Aber schon am Montag / trifft man in der Bäckerei / die Tochter der Lieblings-Cousine von Hesse / dreiundneunzig Jahre / sie lädt ein am Mittwoch zum Tee. / Die Namen / meiner Freunde / Schädlich Fuchs Kunze / und deren tote Freunde / Sahl Bloch Sperber / die Namen des Exils / sind ihr vertraute Begriffe / ich darf rauchen am Teetisch / in einem Land / in dem man nicht mehr rauchen darf / ich rieche es so gern / sagt sie / Schön ist die Jugend / im Bodamerschen Haus.

Aber der Buchhändler seltsam / sowieso / und macht seine Kundschaft glauben / meine zuletzt erschienen Bücher / seien nicht lieferbar / und er besteht darauf / gegenüber den Kunden / um zu prüfen / ob ich’s nicht bin / der spinnt / gehe ich noch zweimal in den Laden / mit Begleitung / meine Tochter / die Schauspielerin / sie sagt: sei doch froh Papa / endlich hast du einen Feind hier / das macht doch eine Stadt / erst so richtig interessant / Laurel / die amerikanische Professorin / aus Pennsylvania / die speziell wegen Hesse / vielleicht auch ein wenig / wegen mir über den Ozean kam / bekommt Angst im Laden / und sagt: hier stimmt was nicht / überall Streit / die erste Nacht in Calw / vom Jetlag krank / schlaflos / über Stunden am Fenster / gegenüber in der Wohnung stritten sie sich / auf der Straße lange Tumult / böses Geschrei / Gewalt / bis zum Morgen.

Ich aber schlafe ruhig in Calw.



II


Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass jeweils zwei Messgrößen eines Teilchens (etwa sein Ort und Impuls) nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Die Unschärferelation wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert. Unter dem Begriff der Unschärfe ist mathematisch gesehen die sogenannte Standardabweichung gemeint. Der Begriff „Unbestimmtheitsrelation” beschreibt die Aussage besser, da es nicht um die Genauigkeit in der Messung geht, sondern um die prinzipielle Unmöglichkeit. (Wikipedia)

Laurel fragt: Warum sind die meisten Häuser hier an den Hang gebaut, und gerade an den, der immer im Schatten liegt, wo die Sonne niemals hinkommt, außer am Morgen? Weiß ich nicht, sage ich, da muß ich Herbert Schnierle-Lutz fragen.

Herbert, der alles weiß, was ich ihn frage und natürlich auch dieses und alles zeigt, was ich gern wissen möchte von hier, die Geschehensorte meiner Lieblingsgeschichten von Hesse sowieso. Und schnell zum Freund wird. Und mich zu seinen Freunden mitbrachte. Bad Liebenzell-Zainen, ins „Lamm”, die Besuche dort gekrönt mit einem Drei-Gang-Menü nach meiner Lesung im Rauchersalon, vier Sofas, Ohrensessel, Vitrinen mit Kasperpuppen, Teddybären, mechanischem Spielzeug, an den Wänden Graphik und Malerei. Gemeinsame Spaziergänge, besser Schnell-Gänge, wir reden bergauf und mit stetigem und steigendem Interesse, ich atemlos, Herbert: Das ist ja nur ein kleiner Spaziergang. Kleines Enztal-Großes Enztal. Die Fundamente des Gathofes, wo einst Hauff die Geschichte über „Das kalte Herz” aufschnappte. Herbert hat warmen Tee dabei und belegte Brötchen für Zwei. 14 Kilometer. Abends ins „Lamm”. Erster Gang hoch nach Zavelstein, die Schuljugend von Calw war befohlen zu den Hinrichtungen auf dem Schafott. Weißtanne, Edeltanne, Fichte. Der Schwarzwald als künstliche Baum-Pflanzung. Hesse, Hauff, Büchner sowieso, Glasmännlein und Holländer-Michel. Westwärts die Uhren. Ringspuren von Köhlermeilern. Dann zum Rockmusik-Contest am Samstag nach Simmersfeld, fünf Stunden Bass-Trommeln aufs Brust-Fell, Contest der Rockbands aus dem Nordschwarzwald. Klar, die Gruppe mit dem Hesse-Text gewinnt, Jury und Publikum sind sich einig, meine Favoriten auf Platz zwei. Wir konnten uns an die eigene Brust schlagen, aber kaum mehr hören.

Schon lange da vorüber und zuende und am Ende die quälenden Fragen an mich selbst, die hier anfangs beklemmend neu aufbrandeten in der Trommel-Brust: Wer bin ich / was bin ich / / wo bin ich / was soll ich hier / ist Heimat austauschbar / Landschaft beliebig / gibt es eine neue / kann man sie vertauschen / und neu erwerben / andere Gegenden damit besetzen? Hesse läßt seinen Morgenlandfahrer Novalis fragen: „Wo gehn wir denn hin? – Immer nach Hause!”

Mein altes Trauma. Es war wieder aufgebrochen am Anfang meines Aufenthaltes und hier: Ziehen Sie sich an und kommen Sie mit. Klärung eines Sachverhaltes. Handschellen. Eine Odyssee von Gefängnissen. Ein anderes Land. Unerreichbar die Landschaft der Kindheit. Der andere Landesteil liegt zehn Meter hinter einer Mauer. Zehn Jahre lang. Trennung von der Familie. Oma wartet auf die Enkeltöchter, die schon in die Schule gehen, und wird alt darüber.

Daß „nicht mehr heimisch werden könne auf der Welt, der den Menschen als Gegen-Menschen erlebt hat”, sagt Jean Amery und beging Selbstmord. Mein bester Freund, der Schriftsteller und Psychologe, Jürgen Fuchs, tot, seit fast einem Jahrzehnt, die Gegenthese: uns bleibe das produktive, das künstlerische Dagegen. Literatur nicht als zwanghafte Therapie und Selbsttherapie oder heillose Mechanik eines Literaturbetriebes, dem man sich nicht mehr entziehen kann, sondern als wirklich begehbarer, als humaner Weg.

Ostweg, Mittelweg, Schwarzwaldhochstraße. „Der Gang durchs Gebirg”. Plötzlich vertraut, rückt es näher heran. Herbert erzählt von Lenz bei Oberlin in Waldersbach, im Steintal, schon drüben in den Vogesen. Drüben. Der Blick weitet sich, der vertraute Standort unter den Füßen ist nun schon der Schwarzwald. Später Bad Cannstatt und Rottweil ausführlich und über Stunden, sorgsam entfaltet von Egbert-Hans Müller, dem Autor Reinhard Gröper, tiefe Einblicke in eine Biografie mittels urbaner Entschlüsselungen. Unvergeßlich und überwältigend der sonnige Nachmittag im Kloster Hirsau in Begleitung von Klaus-Peter Hartmann. Die schönen, langen Gespräche mit Elke Ruff, gar nicht geschäftsmäßig, Geschäftsführerin ohne Eile, reden wir über das Internet-Verhalten der Kinder, sich weigernde Reinigungskräfte, die Hesse-Stipendiaten-Wohnung zu säubern nach einer Drei-Monats-Frist des Verstaubens. Über das Literaturarchiv Marbach, wohin sie einen gemeinsamen Besuch vorbereitet und Absprachen trifft, die meinen Interessen entsprechen, z.B. deutsche Exil-Autoren, z.B. Hans Sahl. – Keiner weiß in Tübingen, daß Hans Sahl nach seiner Rückkehr dorthin aus dem Exil, aus New York, von den Großen Geistern der Stadt geschnitten wurde, vor den privaten und akademischen Türen stehen gelassen, gemieden von Walter Jens und Hans Mayer. Alle dort wundern sich, wenn ich sie darauf ansprach. Will man Medizin studieren in Tübingen, muß der Zensurenschnitt 1,0 betragen. 1,1 hat keine Chance mehr. Hölderlin sowieso nicht. Mir grauste. Aber Laurel vor dem Evangelischen Stift, Schelling, Hegel, Mörike und alle anderen sowieso, die ersten Krokusse zu den Füßen, der Neckar natürlich wie immer, er wundert sich nicht, das bedrückende Denkmal für Silcher. Je öfter ich hinkomme seit 1998, desto schneller weg.

Die Energie eines Teilchens und seinen Aufentshaltsort kann man gleichzeizig nicht messen.

Zur dieser Zeit, am Anfang in meinem einsamen Februar in Calw, holte ich mit einem einzigen Brief an den Präsidenten Lukaschenko im Namen des deutschen Exil-P.E.N. den Journalisten und Schriftsteller Aliaksandar Zdzvizhkou in Minsk aus dem Knast. Laurel sagte, nichts versäumt, du hast deine Zeit genutzt.



III


Rössle, Demian, Wendland, Café Kult, Rappen, Alt-Calw, Ratsstuben, Café Montagnola. Sowieso. Und unerwartet freundlich. Der netteste der Calwer Bedienungen, der nur das beste bietet, und wo er bedient, ist nur für Nicht-Calwer ein Rätsel: Herr Rudi. Am Ende meines Aufenthaltes gibt er mir zum Reinschauen und als Aufmunterung zum Wiederkommen schon mal den Schlüssel für ein besonderes Zimmer des Hotels. Es heißt „Siddharta”. Lieben Dank.

Ein Café „Steppenwolf” aber haben die Erben Hesses untersagt.

Ich hätt’ gern eines mit dem Namen „Zyklon” gefunden.

Wie die Nagold, die gewaltige, die erste, die grüne Liebe.

Noch taub vom Schwarzwald-Rock, zumindest halb, es ist Sonntag und unwirtlich kalt im April, und ich kann nicht am Brühl mit den Pennern auf einer Bank sitzen und rauchen, also rauche ich zum Fenster am Leder-Eck hinaus, darauf hoffend, die Calwer Häuser seien nicht brennbar, kommt plötzlich das Hören zurück. Ein Mädchen ruft ihrem Freund am Markt-Café nach: Ich hab’s Dir doch gesagt, daß Du dich erschießen gehen sollst. Betrifft mich nicht mehr. Es ist 16.53 Uhr. Ich kannte eine Schneekönigin, die ging nach Graz. Ort und Impuls eines Teilchens sind gleichzeitig nicht messbar. Ich bin nicht mehr gemeint. Trauma und Träume sind zuende für diesen fremden Aufenthalt. Calw schon unverwechselbar, als urbane Erscheinung sowieso, und als meine und in meiner Erinnerung.


(April 2008)

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